Ganzheitliche Schröpftherapie

Altes Heilwissen neu entdeckt: Grundlagen – Diagnostik – Praxis

Das Anliegen des Referenten ist es, dieses uralte therapeutische Verfahren, ein „Menschheits-Heilwissen“, wieder in die Wahrnehmung der modernen TCM zu rücken. Literarische Nachweise über das blutige Schröpfen finden sich – im Vergleich zu Tausenden von Werken über Akupunktur und Kräuterlehre – relativ spärlich in den medizinischen Schriften und Klassikern des alten China.

Einerseits könnte dies auf die Tatsache zurückzuführen sein, dass sich das Schröpfen aus der Volksmedizin heraus entwickelte („Hornmethode“ = Jiao Fa, wegen der Verwendung von Tierhörnern). Andererseits wurde Schröpfen in der alten Daoistischen Tradition von einigen Adepten praktiziert, die ihr Wissen weder niederschrieben noch unterrichteten.

Der Referent entwickelte diese Methode im Rahmen intensiven Studiums Chinesischer und Daoistischer Philosophie und Medizin (TCM und DaoMed) und täglicher klinischer Arbeit seit Mitte der 80er Jahre in eine synergetisch-ganzheitlichen Heilmethode, zusammengefasst in seinem 600-seitigen Grundlagenwerk „Lehrbuch der Ganzheitlichen Schröpftherapie“.

In diesem Basis-Kurs werden theoretische Grundlagen, diagnostische Fähigkeiten wie achtsames und intuitives Erspüren und Fühlen von Qi-Stagnation, Blut-Stasen und Gelosen, sowie die praktische Anwendung des blutigen Schröpfens vermittelt – wobei der Schwerpunkt auf der Praxis liegt, gern auch anhand von Beschwerdebildern im Kreis der Teilnehmer:innen.

Weitere Informationen zu Ganzheitliche Schröpftherapie

Termine: 15.05.2026 und 16.05.2026, Kloster Banz/Bad Staffelstein

Dozent für Ganzheitliche Schröpftherapie

Portrait fehlt Symbolbild

Dr. med. Roland G. Heber

Doktor der Medizin, Master der Chinesischen Medizin, Energie Medizin, Spirituelle Medizin Gründer und Leiter des med-i-xin Instituts für Integrative Medizin www.med-i-xin.com.